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08. April 2021

Was anders bleibt

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? – Eine Reise 3.000km durch die Republik.
Vor Beginn der zweiten Pandemiewelle sind der Publizist Georg Milde und ich zu zweit 3.000 Kilometer durch Deutschland gefahren, um mit den Menschen in unserem Land ins Gespräch zu kommen. Dabei haben wir besonders Gespräche mit denen gesucht, die in diesen Zeiten mit ihren Ansichten fast unvereinbar scheinen.
Zwischen Coronaleugnern in Leipzig und Klimademonstranten im Hambacher Forst haben wir uns auf die Suche danach gemacht, was unser Land zusammenhält.

40 Begegnungen und Erlebnisse zeigen auf, wie unterschiedlich das Land und seine Menschen sind und wie gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Ziemiak und Milde fügen die vielen Mosaiksteine zu einem Deutschlandbild in Zeiten des Umbruchs zusammen und geben Denkanstöße, warum bestimmte Denkmuster und inhaltliche Gräben überholt sind. Ein ungewöhnliches politisches Porträt deutscher Gegenwart und Zukunft.

Was wir dabei erlebt haben, können Sie jetzt in unserem Buch erfahren. Mit dem Titel „Was anders bleibt“, versuchen wir Antworten auf die großen Fragen dieser Tage zu finden. Ich freue mich, Ihnen als Unterstützer einige Ausschnitte aus unserer Reise heute hier exklusiv zusenden zu können:

In Oberbayern trafen wir zufällig einen Impfgegner mit Pferdeschwanz und freiem Oberkörper vor seinem Haus, wo er eine Art Mahnmal gegen den Corona-Wahnsinn der Regierung aufgebaut hatte.

Den früheren Bauernhof, in dem er mit Gleichgesinnten lebt, rief er nach Beginn der Pandemie zu einem „Rebellenhof“ aus: Hinter dem Zaun herrscht ein Schutzmaßnahmen-freier Raum, da man dort von diesen überhaupt nichts hält. Der Mann ist gegen „den ganzen Wahnsinn“: Zwangsimpfung, Implantieren von Mikrochips beim Impfen, die wahren Profiteure der Wirtschaftskrise. Hinter vielem sieht er Bill Gates, der immer mehr Macht wolle. Dementsprechend betrachtet er Politiker wie Merkel und Spahn als ferngesteuert. … Seine Sicht der Dinge: Der Körper des Menschen ist kräftig genug, um das Coronavirus zu bekämpfen – durch Ausschwitzen. So wie Dreck den Magen scheuert, wird der Körper widerstandsfähiger, je mehr Viren er in sich bekämpfen muss. Sein neunjähriger Sohn ist noch nie geimpft worden und dennoch niemals krank. Wir haken nach: Und wenn er andere Kinder gefährden würde, zum Beispiel immungeschwächte Mitschüler? Der Mann ist um keine Antwort verlegen, so dreist die folgende auch klingen mag: Da könne ja nichts passieren, denn diese seien ja geimpft.

Andere Folgen der Pandemie erlebten wir am Rande der Schwäbischen Alb, wo wir ein seit Generationen familiengeführtes mittelständisches Unternehmen besuchten. Dort stellt man Spezialteile für Automotoren her, die zukünftig bei Elektroautos keine Verwendung mehr finden – deshalb gilt es neue Produkte für den Markt zu entwickeln.

„Es riecht nach Maschinenöl, man ist stolz auf die hohe Zahl der Auszubildenden. … Der Geschäftsführer berichtet von aktuell sehr turbulenten Zeiten: „Wer nicht transformiert, ist bald weg vom Markt.“ Die Veränderungsprozesse hätten ab dem Jahr 2017 an Fahrt aufgenommen. „Und dann platzte Corona mitten hinein. Transformation benötigt Zeit“, so der Geschäftsführer. „Was wir nicht können, ist Disruption, plötzlich alles ganz anders machen.“

Und besonders beeindruckt hat uns in Köln ein Fortbildungszentrum muslimischer Frauen aus 15 Herkunftsländern. Das Ziel: muslimischen Frauen mehr Selbstbestimmung ermöglichen – durch Weiterbildung und andere Angebote vom Sprachunterricht bis zur Schuldenberatung.

„Ich hatte nie den Mut zum Studieren. Das erschien so hoch für Migranten“, sagt eine Mitarbeiterin mit türkischen Wurzeln. „Schon die Grundschullehrerin wollte mich auf die Hauptschule schicken.“ Als sie dennoch ein Studium erfolgreich absolvierte, bemerkte die Frau, wie sie für andere muslimische Frauen zum Vorbild wurde – auch bei der Integration. „Aber nach Jahrzehnten ist es immer noch ein Kampf um Anerkennung, dass wir genauso gut sind wie die anderen.“ Eine Kollegin stimmt ihr zu: „Selten ist ein ‚Du wirst es schon schaffen‘ zu hören, eher ein ‚Lass mal lieber.‘“

Dies sind nur drei von 40 Ereignissen, die die vielschichtige Lage unseres Landes derzeit an greifbaren Beispielen schildert. Sie sind auf den Geschmack gekommen? Unser Buch „Was anders bleibt – Reise durch ein herausgefordertes Land“ können Sie jetzt überall dort beziehen, wo es Bücher gibt. Ich hoffe Ihnen haben diese Ausschnitte gefallen. Ich freue mich natürlich auch sehr über ihr Feedback zum Werk entweder per Mail oder auf meinen Social Media Kanälen.

Hier können Sie das Buch bestellen.

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